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Auf dem Weg in die Weltdiktatur
Der auserwählte außenpolitische Leitartikler der „Financial Times“, Gideon Rachman, hat in der Ausgabe vom 09.12.2008 unter der Überschrift: „And now for a world governance“ die Katze aus dem Sack gelassen. Er erklärte, daß eine „Art von Weltregierung“ erforderlich sei, für die es drei Gründe gäbe: Die Finanzkrise, die „globale Erwärmung“ und den „globalen Krieg gegen den Terror“. Vor diesem Hintergrund könne es schon bald erste wichtige Schritte in Richtung Weltregierung geben, etwa die Schaffung eines gesetzlich bindenden Klimawandel-Abkommens, die Schaffung einer 50.000-Mann starken UN-Friedenstruppe und ähnliches. Die Nationalstaaten stören bei der Verwirklichung dieses Konzeptes natürlich, und Rachman prophezeit: „Im nächsten Jahrhundert werden Nationen, wie wir sie kennen, verschwunden sein; alle Staaten werden eine einzige globale Autorität anerkennen. Nationale Souveränität war letztlich keine so gute Idee.“
Er macht sich Gedanken darüber, daß möglicherweise die Völker dies anders sehen, und Schwierigkeiten bei der Einrichtung einer Weltregierung machen würden. Aber dazu verweist er auf den angeblichen Vorbildcharakter der EU: „Eine internationale Regierung tendiert nur dann dazu, effektiv zu sein, wenn antidemokratisch vorgegangen wird. Die Europäische Union hat bereits eine kontinentale Regierung für 27 Länder aufgezogen, was ein Vorbild sein könnte. Die EU hat einen obersten Gerichtshof, eine Währung, tausende Seiten Gesetze, einen großen öffentlichen Dienst und die Befugnis, militärische Streitkräfte einzusetzen. Die Union ist generell dann am schnellsten vorangeschritten, wenn weitreichende Abkommen von Technokraten und Politikern getroffen würden, und dann ohne direkte Bezugnahme auf den Wähler durchgeboxt wurden.“
Genauso war es. Über 90% wollten die D-Mark als Währung behalten; über 90% der so genannten „Volksvertreter“ haben für die Einführung des Euro gestimmt. Eine große Mehrheit der bundesdeutschen Bevölkerung und der Bevölkerung in einigen Ländern, wo über die „europäische Verfassung“ abgestimmt wurde, haben diese Verfassung abgelehnt. Daraufhin hat Merkel dem Vertrag einen anderen Namen gegeben und dann verabschiedet, beispielsweise in Frankreich, wo die Bevölkerung dagegen gestimmt hatte, das Parlament diesen Vertrag aber abgesegnet hat.
Nur an dem Freiheitssinn der Iren, wo man eine Volksabstimmung zuließ (auch da wird man sicher künftig dafür sorgen, daß es keine Volksabstimmung mehr geben wird!), scheiterte dann dieser Vertrag. Die „hohen Kommissare“ in Brüssel, die schon mit dem Namen an die Besatzungszeit in Deutschland bis 1955 erinnerten, geben den einzelnen Parlamenten Anweisungen, was für Gesetze sie zu erlassen haben. Diese „hohen Kommissare“ sind von keinem Bürger der Mitgliedsländer der EU gewählt, bestimmen aber mittlerweile 84% der Gesetze im Bundestag, weil diese lediglich den Willen der „hohen Kommissare“ vollziehen. Wer kann einen Staat noch als Demokratie bezeichnen, wenn 84% nicht von dem Willen des Bürgers abhängig sind, sondern von einer fremden Regierung vorgegeben wird? Bestenfalls handelt es sich dabei dann nur noch um ein Protektorat.
Die von Rachman gegebene Begründung für die Weltregierung ist auch vorgeschoben. Terroristische Anschläge gibt es in der Welt, weil die Glaubensgenossen des Herrn Rachman eine verbrecherische Politik gegenüber den Palästinensern treiben, und dies 1,4 Milliarden Muslims in der Welt gegen Israel und die mit Israel verbündeten und Israel unterstützenden Staaten, insbesondere die USA, aufbringt. Wenn Israel die 1967 besetzten Palästinensergebiete freigibt, im Gazastreifen nicht für Nahrungs- und Wassermangel sorgen würde, Palästinenser in ihrem Siedlungsgebiet nicht tagtäglich durch Zerstörung von Häusern und Ansiedlung jüdischer Siedler provozieren würde, gäbe es keine terroristischen Anschläge in der Welt. Diese können nicht durch einen „Krieg gegen den Terror“ verhindert werden, sondern nur durch eine geänderte Politik Israels oder – wenn sich diese nicht ändert – Boykott und Ächtung durch alle zivilisierten Staaten. Dazu kommt, daß jeder weiß, daß terroristische Anschläge nicht verhindert werden können. Sie werden mithin nur als Begründung genommen, um einen totalen Überwachungsstaat aufzuziehen, die dann gegen freiheitliche Bestrebungen – insbesondere solche nationaler Art – eingesetzt werden können.
Die „globale Erwärmung“ ist genauso ein Schwindel. Sie hängt im wesentlichen von den Aktivitäten der Sonnenflecken ab. Während es am Nordpol Abschmelzen von Eis gibt, erhöht sich die Eisdecke und vermehrt sich das Eis am Südpol. Die sogenannten „Klimakiller“ sind keine. Auch hier werden lediglich Vorwände gesucht, um eine globale Weltdiktatur einzurichten.
Besonders perfide ist Rachmans Begründung, daß wegen der Finanzkrise eine Weltregierung kommen müsse. Diejenigen Länder, die die Finanzströme kontrolliert haben, wie beispielsweise China, sind von dieser Finanzkrise im Inneren nicht betroffen; lediglich dadurch, daß sie zu sehr auf den Export gesetzt haben, haben sie nun Probleme wegen Wegbrechens des Absatzes in finanzgebeutelten westliche Länder. Deswegen wird die Binnennachfrage jetzt in China angekurbelt, um vom Außenhandel nicht mehr so abhängig zu sein. Die Globalisierung hat zu dieser Weltwirtschaftskrise und Weltfinanzkrise geführt; und um das in den Griff zu bekommen, brauchen wir keine Weltregierung, weil dann die Globalisierung ja sogar noch verstärkt weitergeht, sondern funktionierende Nationalstaaten.
Diejenigen, die für das Finanzdebakel verantwortlich sind, und die am meisten von den Betrugsmanövern profitiert haben (siehe Madoff), benutzen jetzt genau diese Finanzkrise, um eine Weltdiktatur psychologisch und praktisch vorzubereiten.
Was wir hingegen brauchen, ist eine Stärkung der Nationalstaaten, was bedeutet, daß Deutschland aus der EU austreten muß. Aber bricht dann nicht unsere Wirtschaft zusammen? Den enormen Aufstieg unseres Landes wirtschaftlich gab es in den 50er und 60er Jahren, und erhebliche Zuwachsraten, als von der EU noch keine Rede war. Das Realeinkommen (abzüglich Teuerung) ist in der Bundesrepublik in den letzten 25-EU-Jahren für den Durchschnittsbürger um 20% gesunken. Die EU war und ist für uns ein einziges Verlustgeschäft. Deswegen muß die EU verlassen werden. „Internationale Friedenstruppen“ (die niemand haben will), ebenso wie internationale Währungen, internationale diktatorische Vorgaben werden die ganze Welt zu Grunde richten. Dies ist zwar schön für Menschen, die schon immer von einer Weltregierung geträumt haben, mit der sie die gesamte Welt unter ihre Gewalt und Herrschaft bringen können. Freiheitsbewusste und nationalbewusste Menschen der ganzen Welt müssen sich aber aktiv gegen diese Bestrebungen wehren!
03.02.2009 |
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